Walk over Leseprobe – ab jetzt bei Neobooks

Hi Leute,

wie ihr sicherlich bemerkt habt, habe ich leider keine Zeit mehr mich um diesen Blog zu kümmern. Für jeden, den es interessiert, gibt es nun jedoch eine 120 seitige Leseprobe bei neobooks.de. Ich verdiene damit kein Geld, sondern möchte allen Interessierten einfach die Möglichkeit geben die ohnehin geschriebenen Seiten mal zu Gesicht zu bekommen. Die dort veröffentlichten Seiten umfassen sehr viel mehr, als dass was ich hier geschafft habe euch zur Verfügung zu stellen. Falls euch also interessieren sollte, wie es weitergeht:

http://www.neobooks.com/werk/5971-walk-over.html

Ich möchte euch allen an dieser Stelle noch einmal für eure freundlichen Kommentare in der Vergangenheit danken und wünsche euch alles Gute für die Zukunft!

Veröffentlicht in: on Mai 26, 2011 at 9:24 am  Hinterlasse einen Kommentar  
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Lebenszeichen

Ich bin weder tot, noch habe ich den Laptop aus dem Fenster geworfen.

Aus organisatorischen Gründen wird es hier demnächst einen Download geben, der interessierte Leser auf den neusten Stand bringt.

Bis dahin!

Veröffentlicht in: on September 13, 2010 at 1:16 pm  Kommentare (2)  

In eigener Sache…

ja, ich hab mal wieder viel zu viel zu tun. Total ausgebucht.

Ich bin am 11.07. zurück.

Veröffentlicht in: on Juni 24, 2010 at 6:25 pm  Hinterlasse einen Kommentar  

Walk over – Kapitel 13 – Teil 3

Wenn ich mich bloß erinnern könnte. Die junge Frau scheint wirklich niedergeschlagen zu sein“, seufzte Milow. Eve lächelte ihn mitleidig an.
„Besteht eine Chance, dass er sich wieder erinnern kann?“, Eve sah hoffnungsvoll zu Tristan auf, der zerknirscht den Kopf schüttelte.
„Wenn die Daten einmal gelöscht sind, sind sie verloren.“
Eve seufzte.
„Milow“, sie nahm seine weiche, kühle Hand in ihre. „Ich bin mir absolut sicher, dass du deine Erinnerungen gar nicht brauchen wirst, um Tricia hinreißend zu finden. Dir wird auch so auffallen, dass sie etwas ganz besonderes ist. Glaub mir, sie ist wunderschön, intelligent und überaus schlagfertig.“
„Eve“, Tristan sah sie auffordernd an. „Wir sollten jetzt gehen.“
Eve lächelte Milow noch einmal aufmunternd an, bevor sie seine Hand losließ und das Zimmer verließ.

Veröffentlicht in: on Mai 26, 2010 at 7:43 pm  Kommentare (1)  
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Walk over – Kapitel 13 – Teil 2

Wenn du nicht beschlossen hättest dich ausgerechnet Emrys an den Hals zu werfen und stattdessen einfach nur deine Aufgabe erledigt hättest, hätte mein dämlicher Bruder sich nicht mit ihm streiten müssen.“
„Und weiter?“, Eve verstand immer noch nicht. Und noch weniger warum Tricia plötzlich schlagartig den Raum verließ.
„Sieh her“, bat Tristan stattdessen und trat einen Schritt näher an Milow heran. Die Linien auf dem Monitor änderten ihre Frequenz. Noch seltsamer wurden die Muster auf dem Monitor, als er vorsichtig mit der Hand durch die Luft fuhr.
„Du hast erzählt, dass du und Technik die größten Feinde seid, ich erinnere mich.“
Er nickte widerwillig.
„Normalerweise habe ich es ganz gut unter Kontrolle“, versicherte er. „Ich fürchte ich war ein wenig außer mir.“
„Tristan ich bin dir nicht böse“, versicherte Milow.
„Ich glaube ich verstehe was mit meinem Armreif passiert ist, aber was hat das mit Milow zu tun?“, Eve sah zweifelnd zwischen Tristan und Milow hin und her.
Tristans Auge zuckte kurz, während Milow herzerweichend lächelte.
„Oh“, Eve schluckte. „Also wenn du keinen Registrierchip hast, dann heißt das du bist ein…“, Eve stockte.
„Fang beim oder an“, schlug Milow fuhr.
„Oder ein…“, Eve kratzte sich unsicher am Nacken. Sie fühlte den harten Chip deutlich unter der Haut.
„Erschrocken?“, Milow lächelte unsicher.
„Ich bitte dich. Ich war gerade allein mit einem jungen Mann in einem Zimmer, der sich in einen Bären verwandeln kann und mein Armreif ist kaputt. Mein Weltbild ist bereits zerstört. Und ich kann dich versichern, dass du tausend Mal sympathischer bist als alle anderen Roboter zusammen, die ich je getroffen habe“, versprach sie. „Ungelogen!“

Veröffentlicht in: on Mai 20, 2010 at 8:21 am  Kommentare (2)  
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Walk over – Kapitel 13- Teil 1

Eve blieb unsicher im Türrahmen stehen, während sie das vor sich liegende Zimmer begutachtete. Es beinhaltete eigentlich nur drei schlichte Betten neben denen seltsame Apparate standen. Im hintersten Bett saß Milow, auf einem Hocker davor Tricia. Sie hatte die Arme auf seine Bettdecke gelegt, den Kopf zwischen ihren Händen vergraben.
Milow sah interessiert zu Eve herüber.
„Eve“, er lächelte sie freundlich an. Eve fuhr erschrocken zurück, als Tricia urplötzlich auffuhr und sie zornig anfunkelte. Tränen glitzerten in ihren Augen.
Eve biss die Zähne zusammen, als sie achtlos von Tristan in den Raum geschoben wurde, der sich neben Tricia an das Krankenbett stellte.
Eve folgte ihm zögerlich, den Blick auf einen der seltsamen Apparate geheftet. Er zeigte eine unruhige Zickzacklinie, die keinem Rhythmus zu folgen schien. Tricias eisigen Blick ignorierend sah sie mitleidig auf Milow herab, der eigentlich sehr gesund aussah.
„Wie geht es dir?“, fragte sie einfühlsam.
„Gut“, antwortete Milow, woraufhin Tricia abwertend schnaubte.
„Fehlt ihm etwas?“, Eve versuchte Tricia aufmunternd anzulächeln, was anscheinend kläglich misslang.
„Ja“, fauchte Tricia. „Einen Teil seines Gedächtnisses.“
„Oh“, Eve schluckte. Wahrscheinlich sollte sie besser nicht sagen, dass auch sie sich manchmal wünschte einen Teil ihres Gedächtnisses auslöschen zu können. „Das ist furchtbar“, antwortete sie stattdessen.
„Du hast keine Ahnung!“, fauchte Tricia.
„Seltsamerweise kann ich mich an alles erinnern“, gestand Milow, „außer an sie“, er deutete auf Tricia, die erneut ihr Gesicht zwischen ihren Händen vergrub.
Eve zog die Augenbrauen zusammen.
„Das ist seltsam“, gestand sie.
„Das ist eure Schuld!“, rief Tricia außer sich.
Eve sah sie verständnislos an.
„Oh bitte kleine Miss Perfekt!“, Tricia sprang wütend auf, den umstürzenden Hocker missachtend.

Veröffentlicht in: on Mai 19, 2010 at 7:36 pm  Kommentare (2)  
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Walk over – Kapitel 12 – Teil 5

Schlag doch Tricia mal vor ein paar Tomaten zu züchten, vielleicht lenkt sie das davon ab wütend auf uns zu sein“, schlug Tristan vor.
„Wieso ist sie wütend?“, Eve sah Tristan verständnislos an. „Und vor allem auf mich?“, sie konnte sich nicht daran erinnern ihr irgendetwas getan zu haben.
„Am besten fragst du auch das sie selbst.“

Veröffentlicht in: on Mai 18, 2010 at 10:50 am  Kommentare (3)  
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Walk over – Kapitel 12 – Teil 4

Was tust du hier?“, fragte Tristan entgeistert, als sie den Gang entlang auf ihn zu kam.
„Ich hatte ein paar Tage Zeit darüber nachzudenken was ich mit meinem Leben anfangen möchte“, antwortete sie leichthin. Im Bett liegen gehörte augenscheinlich nicht dazu.
„Und was wäre das?“
„Etwas sinnvolles“, sagte sie schlicht und ertappte sich dabei wie sie auf ihr mattes Armband sah.
„Es tut mir Leid“, versicherte er.
„Aber ändern kann man es nicht, richtig?“, sie sah fragend zu ihm auf.
„Während du ohnmächtig warst haben wir ein paar Tests gemacht“, gestand er. „Es scheint nur den Armreif getroffen zu haben. Der Chip und alles andere sind in Ordnung.“
„Alles andere?“ Eve sah ein kurzes Zucken an seinem rechten Auge. „Habe ich irgendeine Chance herauszufinden was alles andere ihr noch getestet habt während ich ohnmächtig war?“ Sie sah ihn warnend an. Sie verdrehte die Augen, als er keine Miene verzog.
„Kannst du mir dann wenigstens verraten was Liebe heißt?“
„Wie bitte?“, Tristan blinzelte verwirrt.
„Du hast mich schon verstanden. Emrys fragte mich ob ich die liebe.“
„Und was hast du gesagt?“, hakte er nach.
„Nein“, antwortete sie entschieden.
„Du weißt nicht was es heißt und hast nein gesagt?“ Er zog eine Augenbraue hoch.
„Ja“, Eve nickte.
„Warum?“, Tristan sah sie neugierig an.
„Weil es die Antwort war, die er offensichtlich hören wollte. Aber was bedeutet es nun?“
„Das solltest du Tricia fragen“, sagte Tristan schlicht.
„Wieso?“
„Weil sie eine Frau ist“, er sah sie mittlerweile leicht gereizt an.
„Und Liebe ist eine Frauensache?“
„Ja“, Tristan nickte.
„Ihr Untergrundwesen seid so kompliziert“, stöhnte Eve.
„Wir sind kompliziert?“
„Ja. Ich glaube das kommt davon, dass ihr hier unten so wenig zu tun habt. Hättet ihr mehr Felder zu bestellen, Kleidung zu nähen, Essen zu machen würdet ihr euch auf andere Sachen beschränken als euch nach eurem Geschlecht und Aussehen zu beurteilen.“

Veröffentlicht in: on Mai 18, 2010 at 7:55 am  Kommentare (4)  
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Walk over – Kapitel 12 – Teil 3

Eve sah kurz zwischen Emrys und der Tür hin und her.
„Ich würde jetzt gerne gehen, wenn ich darf“, bat sie.
„Natürlich“, er zuckte mit den Schultern. „Aber überlege es dir. Ich warte nicht ewig.“
Eve nickte lächelnd, bevor sie nach der Türklinke griff.
„Hey kleine GOM“, rief Emrys leise.
Sie sah ihn milde lächelnd an.
„Eine Frage noch“, bat er.
Sie nickte.
„Liebst du ihn?“, er sah sie forschend an.
„Ob ich was?“, sie sah ihn irritiert an.
„Liebst du Tristan?“
Sie schüttelte die Augenbrauen kräuselnd den Kopf.
„Ich kenne dieses Wort nicht.“
„Du kennst keine Liebe?“, Emrys sah sie ungläubig an.
„Es gibt vieles was ich nicht kenne“, wandte Eve ein. „Und ich glaube, dass ich manches auch gar nicht herausfinden möchte.“ Immer noch kopfschüttelnd verließ sie den Raum.

Veröffentlicht in: on Mai 18, 2010 at 7:49 am  Kommentare (3)  
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Walk over – Kapitel 12 – Teil 2

Es dauerte eine Weile bis sie sich entschloss vorsichtig ihren Arm vom Gesicht zu nehmen. Schnell versteckte den Reif in ihrem Ärmel. Emrys saß immer noch auf ihrem Bett.
„Ich kann dafür sorgen, dass du den Freak nie wieder sehen musst“, versprach er mit ruhiger Stimme, seine dunklen Augen sahen sie forschend an.
„Aber das ändert nichts“, sagte sie matt und musste sich kurz räuspern, als ihre Stimme zu versagen drohte.
„Nein, es ändert nichts“, er schüttelte den Kopf. „Aber der kaputte Armreif ändert auch nichts an dem was du bist.“
Eve spürte, dass ihre Mundwinkel kurz zuckten.
„Ein wertloser Mensch unter vielen.“
„Nein“, Emrys schüttelte entschieden den Kopf. „Kein Lebewesen ist wertlos Eve. Kein Mensch, kein Mutant, kein Roboter. Und du am allerwenigsten. Du bist perfekt.“
Eve sah ihn missmutig an. Sie war nicht perfekt. Sie sah ihn verwirrt an, als er ihr schon wieder mit der Hand durch die Haare fuhr.
„Für mich bist du perfekt“, versicherte er flüsternd.
Erschrocken fuhr sie auf, als er Anstalten ihr noch näher zu kommen.
„Bleib wo du bist“, warnte sie, während sie flink die Beine über die andere Bettkante warf und aufsprang. Sie funkelte ihn wütend an.
Er blinzelte verwirrt zwischen ihr und der Stelle hin und hersehend, auf der sie soeben noch gelegen hatte.
„Ich wollte dir nicht wehtun“, versicherte er beschwichtigend die Hände hebend.
„Ich weiß“, sagte Eve entschieden.
„Ich mag dich“, er sah sie eindringlich an.
„Und ich glaube dir“, antwortete sie langsam. „Aber solange ich nicht weiß was genau du an mir magst…“
„Alles“, er sah sie verständnislos an.
„Hör zu“, Eve ging langsam um das Bett herum in Richtung Zimmertür. „Ich bin nicht perfekt. Tristan hat den Armreif manipuliert. Ich bin keine GOM. Und da ich keine bin, kann ich dir nicht helfen. Ich bin nichts besonderes.“
„GOM definieren sich nicht über Armreifen“, lachte Emrys trocken.
„Aber auch nicht über das Aussehen.“

Veröffentlicht in: on Mai 14, 2010 at 8:06 am  Kommentare (4)  
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